Augenringe
Augenringe – Ursachen erkennen und gezielt behandeln
Augenringe lassen das Gesicht schnell müde, erschöpft oder älter wirken – selbst wenn man sich ausgeschlafen und fit fühlt. Dabei sind dunkle Schatten unter den Augen nicht immer dasselbe.
Eine tiefe Tränenrinne, sehr dünne Haut, sichtbare Gefäße, Pigmentierung, Volumenverlust oder Tränensäcke können ein ähnliches Erscheinungsbild verursachen. Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen.
Bei Eye Refine Medical Aesthetics liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Augenregion. Entscheidend ist für uns deshalb nicht nur die Frage, wie Augenringe behandelt werden können, sondern zunächst:
Warum sind die Augenringe sichtbar?
Denn die Ursache entscheidet darüber, welche Behandlung sinnvoll ist.
Warum entstehen Augenringe?
Der Begriff Augenringe beschreibt zunächst nur eine sichtbare Verdunkelung beziehungsweise Verschattung unterhalb der Augen.
Dahinter können unterschiedliche anatomische und strukturelle Ursachen stehen:
- dünne und transparente Unterlidhaut
- durchscheinende Blutgefäße
- Pigmentierung
- ausgeprägte Tränenrinne
- Volumenverlust
- Schattenbildung
- nachlassende Hautqualität
- Tränensäcke
- Veränderungen des Unterlid-Mittelgesicht-Übergangs
- Kombination mehrerer Faktoren
Deshalb gibt es nicht die eine Behandlung gegen Augenringe.
Dunkle Augenringe durch dünne Haut
Die Haut unter den Augen ist besonders dünn.
Wenn Hautqualität und Kollagenstruktur nachlassen, können darunterliegende Strukturen und Gefäße stärker sichtbar werden. Die Region erscheint dadurch dunkler oder bläulich und kann gleichzeitig feine Knitterfältchen entwickeln.
Wenn vor allem die Hautqualität im Vordergrund steht, können regenerative und kollagenstimulierende Verfahren interessant sein.
Dazu gehören beispielsweise:
- Polynukleotide
- PolyPhil Eyes
- Juvelook
- PRP und PRF
- Skinbooster
- Mesotherapie
- Medical Microneedling
- CO₂-Laser
- Radiofrequenz-Microneedling
Augenringe durch eine tiefe Tränenrinne
Eine ausgeprägte Tränenrinne erzeugt eine Vertiefung zwischen Unterlid und Wange.
Dadurch entsteht ein Schatten, der wie ein dunkler Augenring wirken kann – obwohl die Haut selbst nicht stärker pigmentiert ist.
Bei geeigneter Anatomie kann ein gezielter Volumenausgleich beispielsweise mit Hyaluron oder Eigenfett beziehungsweise Lipofilling infrage kommen.
Gerade an der Tränenrinne ist jedoch eine genaue Beurteilung wichtig. Bei vorhandenen Tränensäcken oder einer ausgeprägten Schwellungsneigung ist ein klassisches Auffüllen nicht automatisch die richtige Lösung.
Augenringe durch Tränensäcke
Auch Tränensäcke können dunkle Schatten unter den Augen verursachen.
Das hervortretende Gewebe erzeugt abhängig vom Lichteinfall eine deutliche Schattenkante. Dadurch kann unmittelbar darunter eine dunkle Vertiefung sichtbar werden.
In diesem Fall liegt das eigentliche Problem nicht primär in der Hautfarbe.
Bei geeigneten Befunden können beispielsweise AGNES RF, Radiofrequenz-Microneedling oder CO₂-Laser zur Behandlung einzelner Komponenten infrage kommen.
Pigmentierte Augenringe
Bei manchen Menschen ist die Haut unter den Augen tatsächlich stärker pigmentiert.
Diese Form muss von Schattenbildung, sichtbaren Gefäßen und einer tiefen Tränenrinne unterschieden werden.
Eine Behandlung, die Volumen aufbaut, beseitigt eine echte Pigmentierung nicht automatisch.
Gerade deshalb ist die genaue Analyse vor einer Behandlung entscheidend.
Augenringe unterspritzen mit Hyaluron
Wenn eine ausgeprägte Tränenrinne wesentlich für die sichtbaren Augenringe verantwortlich ist, kann bei geeigneter Anatomie eine Behandlung mit Hyaluron-Filler infrage kommen.
Dabei wird nicht der dunkle Augenring selbst „weggespritzt“.
Vielmehr soll der Übergang zwischen Unterlid und Mittelgesicht harmonisiert und die durch die Vertiefung verursachte Schattenbildung reduziert werden.
Die Tränenrinne gehört allerdings zu den anspruchsvolleren Regionen einer Fillerbehandlung. Anatomie, Produktwahl, Menge und Injektionsebene spielen eine entscheidende Rolle.
Augenringe mit Eigenfett behandeln
Eine weitere Möglichkeit bei geeigneten Volumendefiziten ist Lipofilling mit körpereigenem Fett.
Eigenfett kann insbesondere dann interessant sein, wenn nicht nur eine schmale Tränenrinne, sondern ein größerer Volumenverlust im Unterlid-Mittelgesicht-Übergang besteht.
Welche Methode sinnvoller ist – Hyaluron, Eigenfett oder eine Behandlung der Hautqualität – hängt vom individuellen Befund ab.
Polynukleotide gegen Augenringe
Polynukleotide werden insbesondere zur regenerativen Verbesserung der Hautqualität eingesetzt.
Bei dünner, strukturell veränderter Unterlidhaut können sie deshalb eine interessante Behandlungsoption darstellen.
Sie füllen eine ausgeprägte Tränenrinne nicht wie ein klassischer Filler auf.
Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf Hautqualität und Regeneration.
Für die Augenregion stehen speziell darauf ausgerichtete Präparate wie PolyPhil Eyes zur Verfügung.
Juvelook gegen Augenringe
Juvelook kombiniert PDLLA mit Hyaluronsäure und verfolgt einen kollagenstimulierenden Ansatz.
Bei Augenringen, bei denen insbesondere dünne Haut und nachlassende Hautstruktur zum Erscheinungsbild beitragen, kann Juvelook je nach Befund eine weitere Möglichkeit sein.
Auch hier steht nicht das klassische Auffüllen einer tiefen Tränenrinne im Mittelpunkt.
PRP und PRF gegen Augenringe
PRP und PRF werden aus körpereigenem Blut gewonnen und gehören zu den regenerativen Eigenblutbehandlungen.
Sie können bei geeigneter Ausgangssituation eingesetzt werden, wenn die Verbesserung der dünnen Unterlidhaut und Hautqualität im Vordergrund steht.
Bei einer anatomisch tiefen Tränenrinne oder ausgeprägten Tränensäcken können dagegen andere Behandlungsansätze notwendig sein.
CO₂-Laser gegen Augenringe
Ein fraktionierter CO₂-Laser kann insbesondere dann interessant sein, wenn Augenringe mit feinen Fältchen, Knitterhaut und nachlassender Hautqualität verbunden sind.
Durch kontrollierte mikroskopische Behandlungszonen werden Hauterneuerung und Kollagenremodelling angeregt.
Der CO₂-Laser behandelt damit andere Komponenten als beispielsweise ein Filler der Tränenrinne.
Welche Behandlung gegen Augenringe ist die beste?
Es gibt keine pauschal beste Behandlung gegen Augenringe.
Die passende Methode richtet sich nach der Ursache:
Tiefe Tränenrinne
→ bei geeigneter Anatomie Hyaluron oder Eigenfett
Dünne, transparente Haut
→ beispielsweise Polynukleotide, Juvelook, PRP oder PRF
Knitterfältchen und strukturelle Hautveränderungen
→ beispielsweise CO₂-Laser oder Radiofrequenz-Microneedling
Tränensäcke
→ abhängig vom Befund beispielsweise AGNES RF oder andere geeignete Verfahren
Pigmentierung
→ gesonderte Beurteilung der Pigmentursache
Häufig liegt eine Kombination verschiedener Ursachen vor. Dann kann auch ein kombiniertes Behandlungskonzept sinnvoll sein.
Warum Augenringe bei Eye Refine behandeln?
Die Unterlidregion ist anatomisch komplex.
Eine dunkle Verfärbung kann auf den ersten Blick ähnlich aussehen, obwohl völlig unterschiedliche Strukturen dafür verantwortlich sind.
Bei Eye Refine Medical Aesthetics verbinden unsere Fachärzte für Augenheilkunde ihre detaillierten Kenntnisse der Anatomie rund um Auge, Augenlider und Augenhöhle mit modernen minimal-invasiven, regenerativen und apparativen Behandlungsmöglichkeiten.
Dabei betrachten wir nicht isoliert den dunklen Schatten, sondern das Zusammenspiel aus:
- Haut
- Unterlid
- Tränenrinne
- Fettgewebe
- Gefäßen
- Volumenverteilung
- Tränensäcken
- Mittelgesicht
Ziel ist nicht, möglichst viel zu behandeln oder aufzufüllen, sondern die Methode auszuwählen, die zur tatsächlichen Ursache passt.
Was kostet eine Behandlung gegen Augenringe?
Die Kosten hängen davon ab, warum die Augenringe entstehen und welche Behandlung eingesetzt wird.
Eine regenerative Behandlung mit Polynukleotiden oder PRP unterscheidet sich beispielsweise hinsichtlich Aufwand und Kosten von einer Behandlung der Tränenrinne mit Hyaluron, einem Lipofilling oder einer CO₂-Laserbehandlung.
Die aktuellen Preise der einzelnen Behandlungen finden Sie in der zentralen Preisübersicht von Eye Refine.
Häufige Fragen zu Augenringen
Augenringe können unter anderem durch dünne Haut, sichtbare Gefäße, Pigmentierung, eine ausgeprägte Tränenrinne, Volumenverlust, Tränensäcke oder Schattenbildung entstehen. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen.
Das hängt von der Ursache ab. Eine tiefe Tränenrinne kann einen anderen Behandlungsansatz benötigen als dünne Unterlidhaut, Pigmentierung oder Tränensäcke. Deshalb sollte vor der Behandlung zunächst die Ursache bestimmt werden.
Eine pauschal beste Behandlung gibt es nicht. Bei einer Tränenrinne können Hyaluron oder Eigenfett infrage kommen. Bei dünner Haut können beispielsweise Polynukleotide, Juvelook, PRP oder PRF eingesetzt werden. Bei strukturellen Hautveränderungen können apparative Verfahren sinnvoll sein.
Bei Augenringen, die wesentlich durch eine ausgeprägte Tränenrinne beziehungsweise einen geeigneten Volumenmangel verursacht werden, kann eine Behandlung mit Hyaluron-Filler infrage kommen. Nicht jede Form von Augenringen sollte jedoch unterspritzt werden.
Beide Behandlungen verfolgen unterschiedliche Ziele. Hyaluron kann bei geeigneter Anatomie Volumendefizite und eine ausgeprägte Tränenrinne ausgleichen. Polynukleotide zielen stärker auf die regenerative Verbesserung der Hautqualität.
Bei Augenringen, bei denen dünne und strukturell veränderte Haut eine wesentliche Rolle spielt, können Polynukleotide zur Verbesserung der Hautqualität eingesetzt werden. Eine ausgeprägte anatomische Tränenrinne wird dadurch jedoch nicht wie mit einem Filler aufgefüllt.
PolyPhil Eyes ist ein Polynukleotid-Präparat, das speziell für die Behandlung der empfindlichen Augenregion eingesetzt wird. Im Mittelpunkt steht die regenerative Verbesserung der Haut- und Gewebequalität.
Bei geeigneter Ausgangssituation kann PRP zur regenerativen Behandlung dünner Unterlidhaut eingesetzt werden. Bei einer tiefen Tränenrinne, ausgeprägter Pigmentierung oder Tränensäcken können andere Verfahren geeigneter sein.
Ein CO₂-Laser kann insbesondere bei Augenringen interessant sein, wenn gleichzeitig feine Fältchen, Knitterhaut oder strukturelle Veränderungen der Unterlidhaut bestehen. Eine anatomisch tiefe Tränenrinne wird durch den Laser jedoch nicht aufgefüllt.
Augenringe beschreiben das sichtbare dunkle beziehungsweise verschattete Erscheinungsbild unter den Augen. Eine Tränenrinne ist dagegen eine anatomische Vertiefung zwischen Unterlid und Wange und kann durch Schattenbildung selbst Augenringe verursachen.
Augenringe erscheinen als dunkle Verfärbung oder Verschattung. Tränensäcke sind sichtbare Vorwölbungen unter den Augen. Tränensäcke können durch die entstehende Schattenkante zusätzlich den Eindruck dunkler Augenringe verstärken.
Ob und wie stark Augenringe reduziert werden können, hängt von ihrer Ursache ab. Da Hautqualität, Anatomie, Pigmentierung und natürliche Alterungsprozesse eine Rolle spielen können, lässt sich keine pauschale dauerhafte Entfernung versprechen.
Die Kosten richten sich nach Ursache und gewählter Behandlung. Die aktuellen Preise für Polynukleotide, PRP, Hyaluron, CO₂-Laser und weitere Behandlungen finden Sie in der zentralen Preisübersicht von Eye Refine.